Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Disy Informationssysteme GmbH
Moderation: Tim Pfeiffer
Justus-Liebig-Universität Gießen
Abstract:
Der Vortrag stellt die Entwicklungsschritte, die Testphase und die Ergebnisse aus der Revision des Instruments dar.

Dr. Ines Hohendorf arbeitet seit Oktober 2022 als wiss. Mitarbeiterin bei der Gemeinsamen Zentralstelle Kommunale Kriminalprävention (GeZ KKP) im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg. Sie ist Projektverantwortliche für das Teilvorhaben der GeZ KKP im Rahmen des BMBF-geförderten Verbundprojekts „InGe“ (Lagebildinstrument zu Gewalterfahrungen von Beschäftigten im öffentlichen Dienst). Davor war sie acht Jahre an der Universität Tübingen in verschiedenen Forschungsprojekten zum Thema kommunale Kriminalprävention beschäftigt, darunter die Projekte „SiBa“ und „SiLBer“.
Dr. Ines Hohendorf hat ein Bachelorstudium der Germanistik und Soziologie an der Universität Karlsruhe sowie ein Masterstudium der Soziologie und Kriminologie an der Universität Tübingen absolviert. Ihre in den Tübinger Schriften und Materialien zur Kriminologie veröffentlichte Masterarbeit handelt von Bewältigungsstrategien bei Beziehungsgewalt erwachsener Frauen und Männer; ihre Dissertation „Geschlecht und Partnergewalt“ erschien im Nomos-Verlag und thematisiert Gewalt in Beziehungen junger Menschen vor dem Hintergrund internalisierter geschlechtsspezifischer Rollenstereotype.

Markus Jenki M.A. ist wiss. Mitarbeiter am Centre for Security and Society (CSS) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bei Prof. Dr. Stefan Kaufmann. Nach Abschluss des Projektes KOMPASS, indem er neue organisatorische und technische Maßnahmen zur Patientenversorung bei Großunfällen auf See evaluierte, bearbeitete er das vom BMBF geförderte Projekte SIKET zur Evaluierung und Weiterentwicklung der Sicheitskonzepte in Eisenbahntunnel. Das Projekt überprüfte und verbesserte Rettungsmaßnahmen bei großen Unfällen in Bahntunneln. Hierbei wurden rechnerische Simulationen von Brand- und Evakuierungsverläufen, virtuelle Simulationen der Tunnelumgebung für Rettungskräfte und realitätsnahe Übungen in realen Tunnelanlagen kombiniert und so das Verhalten von Einsatzkräften, betroffenen Reisenden und Bahnangestellten im Ereignisfall analysiert. Seit Oktober 2022 arbeitet er im Projekt "InGe" zu Gewalterfahrungen von Beschäftigten im Öffentlichen Dienst mit.
Dr. Moritz Zemann arbeitet seit August bei als Projektleiter und Berater bei der Firma Disy Informationssysteme GmbH in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie „Innere Sicherheit“. Davor war er über 10 Jahre in verschiedene Forschungsprojekten am KIT (Karlsruher Institut für Technologie) tätig. Im Rahmen des Projekts InGe (Gewalterfahrungen gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst) betreut er insbesondere die technische Entwicklung und Umsetzung des Meldeportals und des Auswertesystems.