Abstract:
Wo Menschen Opfer von Angriffen und Anfeindungen werden, weil sie beispielsweise Angehörige bestimmter Volksgruppen oder Religionen sind, sie wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Hautfarbe beleidigt werden, ist das für eine offene und freie Gesellschaft schwer zu ertragen. Nicht nur, dass Hasskriminalität die Werte unserer Demokratie bedroht. Vielmehr macht sie Menschen zu Betroffenen und Opfern, die stellvertretend für ihre Überzeugungen und ihre Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen angegangen werden und buchstäblich nicht „aus ihrer Haut“ können. Dem jüdischen Leben und der jüdischen Kultur kommt in Deutschland eine besondere Bedeutung zu. Antisemitismus als Teil der Hasskriminalität steht nicht nur aus einer historischen Verpflichtung im besonderen Fokus von zivilgesellschaftlichem und behördlichem Engagement. Der Kampf gegen die Hasskriminalität und insbesondere gegen den Antisemitismus ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Der Polizei kommt dabei neben vielen anderen Akteuren eine besondere Rolle zu. Um dem gerecht zu werden, etablierte die Bayerische Polizei Anfang 2023 das Amt des Beauftragten gegen Hasskriminalität, insbesondere Antisemitismus.
Diese Stelle mit seiner Struktur, allen Kampagnen, Aktionen und Projekten und dem gesamten Netzwerk soll der breiten Öffentlichkeit dargestellt werden.
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Kontaktdaten:
Beauftragter der Bayer. Polizei gegen Hasskriminalität, insbesondere Antisemitismus
Maillingerstraße 15
80636 München
80636 München
Telefon:
089/1212-1240
23. + 24. Juni 2025
Infostand
Halle 1, Standnummer: 1049