Kongressprogramm

Wirksame Radikalisierungsprävention in der Kommune

Thomas Müller
Landespräventionsrat Niedersachsen / Niedersächsisches Justizministerium

Abstract:
Maßnahmen zum Praxistransfer aktueller Forschungsergebnisse zur wirksamen Prävention von Radikalisierungsprozessen und Demokratieförderung junger Menschen.

Im Vortrag werden die Pilot-Maßnahmen des Landespräventionsrates Niedersachsen vorgestellt, mit denen die aktuellen Forschungsergebnisse zu Ursachen und empfehlenswerten Präventions- und Demokratieförderansätzen nach dem entwicklungsorientierten Radikalisierungsmodell (Beelmann et al 2021) in die kommunale Präventionspraxis transferiert werden. Vorgestellt und diskutiert wird, wie die Ergebnisse der Landes- und Kommunalbefragungen zu Radikalisierungsprozessen auf Grundlage des Communities That Care – Ansatzes genutzt werden, um die neuen evidenzbasierten „Praxisempfehlungen zur Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung junger Menschen“ (Beelmann et al 2024) in kommunale Präventionsstrategien zu implementieren.
Thomas Müller

1981 Eintritt in den Polizeidienst des Landes Niedersachsen

1992 – 1995 Studium an der Nds. Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege, Fachbereich Polizei in Hildesheim

1997 – 2000 Beauftragter für Kriminalprävention bei der Polizeidirektion Hannover

2001- 2005 Mitarbeiter bei der Geschäftsstelle des Landespräventionsrates Niedersachsen, (u.a. Gründungs- Struktur- und Projektberatung kommunaler Präventionsgremien in Nds)

2005 – 2007 Master - Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster – Hiltrup

2007 – 2011 Leiter des Polizeikommissariats Papenburg

2008 – 2012 Vorsitzender des Kriminalpräventionsvereins Papenburg (Ehrenamt)

Seit 2008: Dozent im Beccaria – Qualifizierungsprogramm Kriminalprävention des Landespräventionsrates Niedersachsen

2010 - 2016 Mitglied im Vorstand des Landespräventionsrates Niedersachsen (Ehrenamt)

2011 - 2016 Dezernatsleiter für Zentrale Aufgaben bei der Polizeidirektion Osnabrück

seit 2016: Leiter der Koordinierungsstelle des ressortübergreifenden Landesprogramms für Demokratie und Menschenrechte beim Landespräventionsrat im Niedersächsischen Justizministerium