Bundeskriminalamt
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Abstract:
Das Potential repräsentativer Dunkelfeldstudien liegt dabei v. a. in der Breite des erfassbaren Themenspektrums. Neben dem Kriminalitätsgeschehen sind z. B. auch das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung oder deren Vertrauen in die Polizei von großer gesellschaftlicher Relevanz. Dunkelfeldstudien helfen Ursachen kriminalitätsbezogener Veränderungen im Kontext aktueller Bevölkerungsentwicklungen und im Rahmen regionaler Prozesse zu verstehen. Mit der Bevölkerungsbefragung „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland - SKiD“ wurde eine Dunkelfeldstudie etabliert, die den Bundesländern ein hochwertiges Erhebungsinstrument, Planungssicherheit und die organisatorische Infrastruktur bereitstellt. Der Vortrag zielt darauf ab, das Potential von SKiD anhand anschaulicher Beispiele zu verdeutlichen und Wege aufzuzeigen, wie die Bundesländer von einer Beteiligung an der Studie bestmöglich profitieren können.
Dr. phil. (Soziologie), seit 2009 wiss. Mitarbeiter beim Bundeskriminalamt, Fachbereich Forschungs- und Beratungsstelle Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), Dunkelfeldforschung, geschlechtsspezifische Gewalt; Leiter des Sachgebiets Dunkelfeldforschung, kriminalstatistisch-kriminologische Analysen und geschlechtsspezifische Gewalt. Von 2002-2009 wiss. Mitarbeiter am soziologischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Arbeitsschwerpunkte: Gewaltkriminalität, Dunkelfeldforschung, Viktimologie, Quantitative Methoden. Diverse nationale und internationale Vorträge und Publikationen, zuletzt: Christoph Birkel, Daniel Church, Anke Erdmann und Nathalie Leitgöb-Guzy (2022): Sicherheit und Kriminalität in Deutschland - SKiD 2020. Bundesweite Kernbefunde des Viktimisierungssurvey des Bundeskriminalamts und der Polizeien der Länder. Wiesbaden: Bundeskriminalamt.