Kongressprogramm

Suchmaschine Sicherheitspool goes DFK

Marcus Kober
Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention
Dr. Anke Schröder
Landeskriminalamt Niedersachsen

Abstract:
Wie können Forschungserkenntnisse in der Praxis verstetigt werden, um eine nachhaltige Wirkung zu erzeugen? Diese Frage stellt sich meist schon zu Beginn eines Projektes und spätestens dann, wenn das Projekt beendet ist, so auch im Projekt DIVERCITY - Sicherheit und Vielfalt im Quartier. Entstanden ist hier ein „Sicherheitspool“, eine Suchmaschine, die über ein Eingabefenster themenbezogen und interessengesteuert Best-Practice-Beispiele, Forschungserkenntnisse und praxisorientierte Handbücher auflistet. Je nach Suchbegriff werden im Pool qualitätsgeprüfte Ergebnisse aufgezeigt, die anlassbezogen genutzt werden können, sei es zur Vorbereitung auf eine konkrete Fragestellung oder zur Unterstützung für eine sicherheitsrelevante Fragestellung. Zur Verstetigung der aufbereiteten Ergebnisse und für die fortwährende Aktualisierung ist es nun gelungen eine neue Heimat für den Sicherheitspool im DFK zu finden.
Marcus Kober
 Marcus Kober

Marcus Kober M.A. ist Politologe und seit 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) in Bonn. Von 2016 bis 2020 arbeitete er in gleicher Funktion am Nationalen Zentrum für Kriminalprävention (NZK). Seit 2005 Geschäftsführung des Europäischen Zentrums für Kriminalprävention (EZK) in Münster.

Dr. Anke Schröder
Dr. Anke Schröder

Dr. Anke Schröder war bis 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Architektursoziologie an der Leibniz Universität Hannover und wechselt 2009 als Projektleiterin internationaler und nationaler Forschungsprojekte in die Prävention und die kriminologische Forschung im Landeskriminalamt Niedersachsen. Im Jahr 2017 gründete sich das Kompetenzzentrum Urbane Sicherheit im LKA, dessen Vorsitz sie bis heute inne hat. Seit 2022 leitet Anke Schröder die kriminologische Forschung im Dezernat Forschung, Prävention und Jugend. Ihre thematischen Schwerpunkte liegen im Bereich des Wissenstransfers zwischen Theorie-Praxis und vice versa und im Bereich Urbaner Sicherheit mit allen baulich-räumlichen und der sozialräumlichen Facetten.