STOP HATE gUG (haftungsbeschränkt)
STOP HATE gUG (haftungsbeschränkt)
Abstract:
Zielgruppe sind Menschen ab einem Alter von 18 Jahren, die wegen digitaler Gewalt bzw. Hasskriminalität im Internet oder in sozialen Medien durch die „Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität“ (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main an STOP HATE verwiesen werden.
STOP HATE führt mit den Schädiger*innen psychosoziale Tätertrainings in vollständig digitaler Form durch: In Einzel- bzw. Gruppensitzungen setzen sie sich intensiv mit ihrem Handeln gegenüber den Geschädigten auseinander, übernehmen Verantwortung und entwickeln eine eigene Motivation zur langfristigen Verhaltensänderung.
Mit Hilfe des Täterprogramms STOP HATE sollen die Schädiger*innen Strategien entwickeln, zukünftig gewaltfrei zu kommunizieren, ohne die Persönlichkeitsrechte und Gefühle Anderer zu verletzen.

Kay Wegner (Dipl.-Psych.) verfügt über jahrelange Erfahrung in der Durchführung von ambulanten Gruppentrainings für Täter*innen häuslicher Gewalt sowie der Therapie von Gewalt- und Sexualstraftäter*innen. Er war langjähriger Leiter einer Forensischen Ambulanz, 1. Vorsitzender der „Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e.V.“ sowie 2. Vorsitzender der „Bundesarbeitsgemeinschaft Forensische Ambulanzen des Strafvollzugs e.V.“. Mittlerweile arbeitet er hauptamtlich als Referent im Ministerium für Justiz und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein.

Oliver Windgassen, Studium des Sozialwesens, psychosoziale Zusatzausbildungen u.a. in systemischer Therapie und forensischer Schematherapie, arbeitet seit vielen Jahren mit heranwachsenden wie erwachsenenen Gewaltstraftäter*innen in forensischen Ambulanzen in den Städten Kiel und Lübeck. 2022 gründete er, zusammen mit Kay Wegner, den bundesweit agierenden, gemeinnützigen Träger STOP HATE, dem er aktuell als geschäftsführender Gesellschafter vorsteht.