Förderverein Ambulante Krisenhilfe e.V.
Polizeipräsidium Mittelfranken
Abstract:
Alleinstellungsmerkmal des mittelfränkischen Modells ist die zivilgesellschaftliche Verankerung der Meldestelle und der Netzwerksteuerung bei einem unabhängigen, gemeinnützigen Verein. Dadurch bietet es eine niedrigschwellige Ergänzung zum polizeilichen Bedrohungsmanagement und ermöglicht ein frühzeitiges Erkennen, Einschätzen und Entschärfen möglicher schwerer Gewalttaten. Zusätzlich werden die Sensibilität für Risikofaktoren und Warnverhalten sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Netzwerk verbessert und gestärkt.

Alexandra Huber, M. A., war von 2019 - 2021 Projektmitarbeiterin, Referentin der Vizepräsidentin für Bildung und Mitglied des Bedrohungsmanagement-Teams der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Seit November 2020 ist sie als Leiterin Netzwerksteuerung und -kommunikation des regionalen Gewaltpräventionsnetzwerks Bedrohungsmanagement Mittelfranken tätig.
Weitere Projekte/Tätigkeiten: Herausgeberin des Sammelbandes "Gewaltprävention durch Bedrohungsmanagement. Erkennen, Einschätzen, Entschärfen" (Zitzmann/Huber, 2021), Beraterin im Krisendienst Mittelfranken

EKHKin Heike Krämer hat langjährige Erfahrung in den Deliktsbereichen Sexual- und Tötungsdelikte sowie in den Phänomenbereichen Häusliche Gewalt und Stalking sowohl im Ermittlungs- als auch Beratungskontext. Sie ist Gründungsmitglied des im Jahr 2016 etablierten Gewaltpräventionsnetzwerks Bedrohungsmanagement Mittelfranken.
Weitere Projekte: Veröffentlichung des Beitrags "Das Konzept des Bedrohungsmanagements aus Sicht der Polizei" im Sammelband "Gewaltprävention durch Bedrohungsmanagement. Erkennen, Einschätzen, Entschärfen" (Zitzmann/Huber, 2021)