Theresa Manges
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Abstract:
Der Konsum psychoaktiver Substanzen nimmt typischerweise im Jugendalter seinen Beginn und steigt bis ins Erwachsenenalter an. Neben Alkohol und Tabak zählt Cannabis zu den am weitesten verbreiteten psychoaktiven Substanzen bei deutschen Jugendlichen. Folgen des frühen und häufigen Cannabiskonsums sind gravierend und primärpräventive Maßnahmen vor Konsumeinstieg demnach notwendig. Ziel dieser Studie ist es, als Ergänzung zu einem vorliegenden theorien- und evidenzbasierten sowie nachweislich effektiven Lebenskompetenzenprogramm (das universelle suchtpräventive Programm IPSY für Klassenstufe 5 bis 7; Weichold et al., 2023), ein neues Modul für die Klassenstufe 8 (IPSY8can) zu entwickeln, um explizit Cannabiskonsum bei Jugendlichen zu adressieren. Ziele des Beitrages sind (i) die Programmentwicklung von IPSY8can unter der Nutzung partizipativer Ansätze zur Beteiligung von Altersgleichen, schulischen Akteuren und pädagogischem Fachpersonal vorzustellen. (ii) Weiterhin werden die Ergebnisse der Pilottestung im Schulkontext verbunden mit einer intensiven Prozessevaluation mit dem Fokus auf Programmakzeptanz, Durchführbarkeit und Handhabbarkeit des Manuals berichtet sowie (iii) das finale Manual IPSY8can nach Einarbeitung des Feedbacks aus der Praxis präsentiert.
Theresa Manges

Dr. Theresa Manges ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Jugendforschung des Instituts für Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Sportpsychologie an der Universität Leipzig tätig und forschte zu wertebasierter Dopingprävention im Nachwuchsleistungssport. Sie absolvierte den B.Sc. in Psychologie (Universitäten Leipzig und Granada) und den M.Sc. in Human Movement Sciences mit dem Schwerpunkt Sportpsychlogie (VU Amsterdam).
Kontaktdaten:
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Am Steiger 3, Haus 1
07743 Jena
07743 Jena
23. + 24. Juni 2025
Posterausstellung
Halle 3