Matthias Heider
IDZ-Jena
IDZ-Jena
Abstract:
Der digitale Raum ist zunehmend ein Schauplatz für extremistische Aktivitäten, wobei besonders auch neue, dynamische Orte wie Gaming-Plattformen in den Fokus geraten. Die schnelle Entwicklung digitaler Extremismusformen stellt Präventionsakteure aus Zivilgesellschaft, Sicherheitsbehörden und Plattformen vor erhebliche Herausforderungen. Der Vortrag untersucht, mittels Forschungsergebnissen des RadiGaMe-Projekts, wie Wissenstransfer über Sektorgrenzen hinweg organisiert werden kann, um effektive, kooperative Präventionsstrategien zu entwickeln.
Die Analyse, basierend auf Fokusgruppen-Interviews sowie ko-kreativen Workshops mit Präventionsakteuren, verdeutlicht die Bedeutung eines transsektoralen Austauschs: Durch den oft langsamen wissenschaftlichen Forschungsprozess sind Zivilgesellschaft, Behörden und Plattformen oft gezwungen, selbst Wissen in neuen Bereichen des Online-Extremismus zu produzieren. Dabei entstehen teilweise divergierende, von internen und extremen Faktoren beeinflusste Wissensbestände, die nicht immer problemlos miteinander kompatibel sind und die Zusammenarbeit erschweren.
Der Vortrag bietet praxisnahe Einblicke in die Wissensproduktion verschiedener Präventionsakteure und die Möglichkeiten und Grenzen des Wissenstransfers. Dabei diskutiert er Ansätze zur erfolgreichen Gestaltung des Austauschs zwischen Präventionsakteuren aus verschiedenen Sektoren.
Die Analyse, basierend auf Fokusgruppen-Interviews sowie ko-kreativen Workshops mit Präventionsakteuren, verdeutlicht die Bedeutung eines transsektoralen Austauschs: Durch den oft langsamen wissenschaftlichen Forschungsprozess sind Zivilgesellschaft, Behörden und Plattformen oft gezwungen, selbst Wissen in neuen Bereichen des Online-Extremismus zu produzieren. Dabei entstehen teilweise divergierende, von internen und extremen Faktoren beeinflusste Wissensbestände, die nicht immer problemlos miteinander kompatibel sind und die Zusammenarbeit erschweren.
Der Vortrag bietet praxisnahe Einblicke in die Wissensproduktion verschiedener Präventionsakteure und die Möglichkeiten und Grenzen des Wissenstransfers. Dabei diskutiert er Ansätze zur erfolgreichen Gestaltung des Austauschs zwischen Präventionsakteuren aus verschiedenen Sektoren.
Matthias Heider

Matthias Heider ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena. Er forscht zu extremistischer Radikalisierung auf Gaming-Plattformen mit dem Fokus auf Handlungslogiken der digitalen Extremismusprävention.