Abstract:
CPV ist ein hochkomplexes Phänomen, welches transgenerational aufzutreten scheint. Neben der Erschließung des Phänomens in seiner Definition, Häufigkeit, Ausprägung sowie auch möglichen Risikofaktoren, stellt insbesondere auch das Herausarbeiten von Schutzfaktoren einen zentralen Aspekt dar. Daraus ableitend können sich wichtige Aspekte für die Erarbeitung von Präventionsstrategien und Beratungskontexten ergeben.
Primäre mögliche Schutzfaktoren sind noch nicht statistisch valide zu benennen. Eine Reihe von Studien weisen u.a. dennoch darauf hin, dass eine gute Beziehung mit wahrgenommener elterlichen Wärme zwischen Kindern und ihren Eltern die Entwicklung von CPV verringern kann. Eine positive Interaktion zwischen Eltern und Kind sowie das Wahrnehmen und Spiegeln von Gefühlen und Reaktionen sind dahingehend weitere entscheidende Faktoren. Eine offene Kommunikation kann zudem Stress lindern und somit als sekundärer Schutzfaktor gelten.
Um entsprechend präventive Strategien weiter entwickeln zu können, gilt es die Dynamiken von CPV zu verstehen.
Abschlüsse:
2019 Abschluss zur Insoweit erfahrenen Fachkraft für Kinderschutz nach §§ 8a, 8b SGB VIII;
2020 Bachelorabschluss zur staatlich anerkannten Kindheitspädagogin;
2023 Masterabschluss Soziale Arbeit – Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe mit besonderer Qualifizierung für die Tätigkeit in intensivpädagogischen Handlungsfeldern.
Berufliche Tätigkeiten:
2020-2023 Pädagogische und koordinatorische Aufgaben bei einem Freien Kinder- und Jugendhilfeträger. Später Teamleitung Koordination der Schulassistenz;
2022-2023 Dozentin des Zertifikatkurses „Schulassistenz – Grundlagen der Schulassistenz“ bei einem Freien Kinder- und Jugendhilfeträger;
seit 2023 Lehrbeauftragte der Fliedner Fachhochschule;
seit 2023 Verfahrenslotsin im Jugendamt.
Auszeichnungen:
2024 Wissenschaftspreis der Fliedner Fachhochschule.
40489 Düsseldorf