Abstract:
Das Präventionsnetzwerk "Kein Täter werden" bietet ein therapeutisches Behandlungsangebot, das unter Wahrung der Schweigepflicht Personen adressiert, die eine pädophile Sexualstörung aufweisen und sich aus diesem Grund in therapeutische Behandlung begeben möchten. Das Netzwerk, 2005 an der Charité Universitätsmedizin Berlin ins Leben gerufen, umfasst mittlerweile elf aktive Standorte sowie zwei assoziierte Standorte. Das primäre Ziel des Netzwerks besteht in der flächendeckenden Bereitstellung spezialisierter Therapieangebote im gesamten Bundesgebiet, die im Rahmen des Modellvorhabens gemäß § 65d SGB V durch den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV) gefördert werden.
Die angebotenen therapeutischen Interventionen beruhen auf einem integrativen Ansatz, der sowohl kognitiv-verhaltenstherapeutische als auch sexualtherapeutische Methoden umfasst. Diese Ansätze verfolgen primär das Ziel, die Verhaltenskontrolle der Betroffenen sicherzustellen und deren psychischen Leidensdruck zu mindern. Die Kombination aus Anonymität, niedrigschwelliger Zugangsmöglichkeit und hochspezialisierten therapeutischen Angeboten dient der Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch, indem sie Menschen mit einer entsprechenden sexuellen Präferenz die Möglichkeit bietet, frühzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, ohne dabei gesellschaftliche Stigmatisierung zu fürchten.
Die angebotenen therapeutischen Interventionen beruhen auf einem integrativen Ansatz, der sowohl kognitiv-verhaltenstherapeutische als auch sexualtherapeutische Methoden umfasst. Diese Ansätze verfolgen primär das Ziel, die Verhaltenskontrolle der Betroffenen sicherzustellen und deren psychischen Leidensdruck zu mindern. Die Kombination aus Anonymität, niedrigschwelliger Zugangsmöglichkeit und hochspezialisierten therapeutischen Angeboten dient der Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch, indem sie Menschen mit einer entsprechenden sexuellen Präferenz die Möglichkeit bietet, frühzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, ohne dabei gesellschaftliche Stigmatisierung zu fürchten.
Kontaktdaten:
Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
Luisenstraße 57
10117 Berlin
10117 Berlin
23. + 24. Juni 2025
Infostand
Halle 1, Standnummer: 1066