Transatlantischer Dialog
Universität Hamburg
Hochschule in der Akademie der Polizei
Transatlantischer Dialog
Transatlantischer Dialog
Abstract:

Dr. Choi ist ein international anerkannter Cyber-Kriminologe, Professor und Direktor der Graduiertenprogramme für Cybercrime Investigation und Cybersecurity (CIC) an der Boston University. Er ist ein Pionier der interdisziplinären Zusammenarbeit und veranstaltet Workshops und Konferenzen, die akademische Forscher, Branchenexperten und Strafverfolgungsbehörden zusammenbringen. Als Mitbegründer der Abteilung für Cyberkriminalität der American Society of Criminology hat er die Ausbildung und den Aufbau von Kapazitäten der Strafverfolgungsbehörden maßgeblich gefördert.
Sein weltweiter Einfluss zeigt sich in Grundsatzreden beim Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), bei INTERPOL und beim AMERIPOL-Gipfel. Als Chefredakteur des International Journal of Cybercrime and Cybersecurity Intelligence hat Dr. Choi die Wissenschaft in diesem Bereich geprägt – vor allem durch seine Cyber-Routine Activities Theory. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen und mehrere Bücher verfasst und leitete staatlich finanzierte Initiativen in Zusammenarbeit mit dem National Institute of Justice (NIJ), dem Office of Juvenile Justice and Delinquency Prevention (OJJDP) und dem Bureau of Justice Assistance (BJA).
Themenschwerpunkt Ergebnisse der Internationalen Whitehat Konferenz 2025: Engaging and Empowering Caregivers: Community-based Cybercrime Prevention Program Development.

Doktorandin, Institut für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Hamburg; 2004-2007, Jurastudium, Universität Hamburg, Studium der Kriminologie an der Universität Hamburg, MA 2004; Promotionsstudium Pädagogik, Universität Lüneburg 1995-1998; MA öffentliche Betriebswirtschaft, VWA Ostwestfalen-Lippe, 1994; MA Social Work, FH Bielefeld 1984. Seit nunmehr 30 Jahren in der von ihr begründeten transatlantischen Zusammenarbeit im Theorie-Praxis-Transfer aktiv, u. a. mit einem internationalen Schul- und Ausbildungsprogramm für besonders belastete junge Menschen, jahrelange Fachdelegationen in die USA, kontinuierliche Zusammenarbeit mit Gerichten, Fachorganisationen, Initiativen und Einrichtungen, Jugendgerichten und Jugendhilfe in Wissenschaft und Praxis in Pennsylvania (USA), u. a. Juvenile Court Judges Commission; Internationale Gremientätigkeit in der Weltvereinigung der Familien- und Jugendrichter und der US- Bundesvereinigung der Jugend- und Familienrichter; seit 2008 auch auf Bundesebene in den USA in der Bundesvereinigung der Familien- und Jugendrichter (NCJFCJ) aktiv, Mitbegründerin des Internationalen Ausschusses; Mitglied des erweiterten Vorstandes und des Beirats der Internationalen Vereinigung der Jugend- und Familienrichter, zunächst für die Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen, seither für die US- Bundesvereinigung NCJFCJ; abgeordnet von der Internationalen Vereinigung zur Vertretung bei der UN in New York bis 2010, zahlreiche Delegationen innerhalb und außerhalb Europas mit der IAYFJM zu Fragen der Umsetzung der Kinderrechtskonvention, u. a. Südafrika, Namibia, Mexiko. Mitglied der Amerikanischen und Europäischen Kriminologischen Vereinigung, Mitglied der NCJFCJ-Delegation nach Kuba.
Moderation der Abschlussrunde zu den Ergebnissen der Whitehat-Konferenz 2025
Prof. Dr. Wolfgang Lindner lehrt Digitale Forensik und Cybercrime an der Hochschule der Akademie der Polizei Hamburg und ist Leiter des Instituts für Digitale Forensik und Cybercrime (DFC).

Professur an der Universität Hamburg von 1996 bis 2006, lehrt seitdem weiter als Emeritus Strafrecht und Jugendstrafrecht. 13 Jahre Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen von 1997-2010, Mitbegründer des Transatlantischen Dialogs, Mitautor von Kommentarliteratur zum deutschen Jugendgerichtsgesetz und Strafgesetzbuch, Mitglied zahlreicher Landes- und Bundesgesetzgebungs-Beratungsgremien sowie Mitglied des Bundestagsausschusses zur Aufklärung von Misshandlungen in der Heimerziehung der 1950er und 60er Jahre, Mitautor eines Gesetzentwurfes für ein neues Reintegrationsgesetz, welches auf multidisziplinäre Integrationszentren focussiert; Autor zahlreicher Veröffentlichungen, Gründungsmitglied, Ziethener Kreis, Mitbegründer und Mitherausgeber der Zeitschrift Neue Kriminalpolitik.
Themenschwerpunkt beim diesjährigen Forum: Aktuelle Kriminalitätsdaten und Gesetzesänderungen.

BSc in Informatik, Universidad Católica de Colombia; BSc in Polizeiverwaltung, DINAE; Spezialist in Pädagogik, Universidad de La Sabana; Spezialist in Sicherheit, Escuela de Posgrados; MSc in Strafjustiz mit Schwerpunkt Cybercrime Investigation and Cybersecurity, Boston University; Ph.D. (Kandidat) in Kriminologie, Southern Illinois University
Oberst Mike Toro ist ein ausgewiesener Experte für Cyber-Ermittlungen mit 27 Jahren Erfahrung bei der kolumbianischen Nationalpolizei und verschiedenen multilateralen Strafverfolgungsbehörden. Er ist Gründer des Zentrums für Innovation und Polizeiwissenschaft (POLIS) und Mitbegründer des Internationalen Observatoriums für Computerkriminalität (INTOCC) sowie des Zentrums für die Untersuchung von Cyberkriminalität und Cybersicherheit (Center for CIC) an der Boston University, neben anderen renommierten Mitgliedschaften mit professionellen Reserven.
Oberst Toros akademische und berufliche Arbeit konzentrierte sich auf die Untersuchung und Erstellung von Profilen von Sicherheitsbedrohungen für die Bürger und ermöglichte es ihm, das Andenparlament bei der Ausarbeitung des Rechtsrahmens für Cybersicherheit zu beraten und sich für innovative Strategien zur Vorbeugung von digitaler Gewalt einzusetzen.
Durch seine führende Rolle bei Initiativen zum Aufbau digitaler Forensik und Programmen zur Sensibilisierung für Cybersicherheit in mehreren Ländern hat diese Arbeit ein Vermächtnis geschaffen, das Oberst Mike Toro als Pionier der lateinamerikanischen Schule der digitalen Innovation im Kampf gegen die Kriminalität auszeichnet. Themenschwerpunkt Ergebnisse der Internat. Whitehat-Konferenz 2025: Online Victims as Digital Evidence First Responders for Cyberviolence.