Kongressprogramm

Drei Jahre „Frauen stärken Frauen – gegen Radikalisierung“

Sozialdienst muslimischer Frauen e.V.

Dunya Elemenler
Sozialdienst muslimischer Frauen e.V.
Tuğba Tekin
Sozialdienst muslimischer Frauen e.V.

Abstract:
Das Projekt „Frauen stärken Frauen – gegen Radikalisierung“ wird vom Sozialdienst muslimischer Frauen e.V. durchgeführt und von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Antirassismusbeauftragten gefördert. Ab August 2021 wurden an zehn Standorten bundesweit – Delmenhorst, Neumünster, Krefeld, Köln, Sindelfingen, Stuttgart, Freiburg und Kempten – Räume für junge Frauen und Mädchen muslimischen Glaubens und als solche gelesene eingerichtet. Hier konnten sich die Teilnehmerinnen in Gesprächskreisen, Workshops und Freizeitaktivitäten über ihre Interessen und Sorgen austauschen, gesellschaftliche Diskurse mit Gleichaltrigen führen, ihre Kommune intensiver erforschen und dabei ihre eigenen Fähigkeiten entdecken und ausbauen. In diesem Rahmen wurden auch schwierige Themen angesprochen und ein sicherer Raum für einen offenen Gedankenaustausch ermöglicht. Neben den Angeboten für die jungen Frauen wurden auch die Eltern in Mütter- und Vätertreffen einbezogen. Über diesen ganzheitlichen Präventionsansatz wurde die Familie als Ganzes einbezogen. Drei Jahre lang wurde das Projekt wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse und Erfahrungen aus der Projektlaufzeit sollen auf einem Poster festgehalten und zur weiteren Diskussion gestellt werden.
Dunya Elemenler
 Dunya Elemenler

Dunya Elemenler arbeitet als Projektleitung in dem Projekt „Frauen stärken Frauen – gegen Radikalisierung“ des Sozialdienst muslimischer Frauen e.V. Davor war sie in unterschiedlichen Funktionen für Migrantenorganisationen tätig. Elemenler ist Diplom Politologin und hat ihre Promotion an der Philipps-Universität Marburg im Bereich Gender Studies abgeschlossen. Neben ihren beruflichen und wissenschaftlichen Tätigkeiten engagiert sich Elemenler ehrenamtlich in der Antirassismusarbeit und der interreligiösen/ interkulturellen Verständigung.

Tuğba Tekin
 Tuğba Tekin

Tuğba Tekin hat Islam- und Bildungswissenschaft (B.A.) an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg studiert und ist seit August 2021 als Projektreferentin im Projekt „Frauen stärken Frauen – Gegen Radikalisierung“ des Sozialdienstes muslimischer Frauen (SmF) tätig. Viele Jahre hat sie sich beruflich und ehrenamtlich im interreligiösen, interkulturellen und sozialen Bereich engagiert und bringt ihre Erfahrungen nun im Bereich Prävention gegen religiös begründeten Extremismus ein. Bei dem Projekt „Frauen stärken Frauen“ wirkt sie im Projektleitungsteam bei der Konzeptualisierung, Entwicklung und Evaluierung primärpräventiver Maßnahmen, die sich von Frauen an Frauen richten, mit.

Kontaktdaten:
Sozialdienst muslimischer Frauen e.V.
Luxemburgerstr. 181-183
50939 Köln
Telefon:
01739039428