Kongressprogramm

Projekt Alternativen zur Gewalt e.V.

Nr. 1103

Abstract:
Solange es Gewinner und Verlierer gibt, ist ein Konflikt nicht wirklich gelöst. Früher oder später taucht er in irgendeiner Form wieder auf. Was können wir tun, damit eine Lösung von uns allen akzeptiert wird - und damit auch von Dauer ist? In den Workshops wird mit unterschiedlichen Ansätzen zur Konfliktlösung gearbeitet. Wir machen neue Erfahrungen mit uns selbst und anderen. Wir suchen nach gewaltfreien Möglichkeiten, unsere Bedürfnisse zu erfüllen - durch Förderung von Selbstvertrauen, Wertschätzung, gegenseitigem Respekt und Gemeinschaft. Jeder, der teilnimmt, erlebt und entscheidet am Ende selbst, was funktioniert und was nicht. Das „Projekt Alternativen zur Gewalt“ arbeitet in Deutschland ehrenamtlich, vor allem in Gefängnissen. Teilnehmen können alle, die an gewaltfreien Lösungen für sich selbst und andere interessiert sind. Dieser Workshop steht allen Menschen offen; sie brauchen keinerlei Vorwissen. Ziel dieser Arbeit ist, Menschen zu ermöglichen, Verhaltens- oder Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln, um in Konfliktsituationen zwischen Alternativen entscheiden zu können. Das „Projekt Alternativen zur Gewalt e.V.“ (PAG) setzt sich für die konstruktive Austragung von Konflikten ein. Die Arbeit gründet auf der Erfahrung, dass in Konflikten eine verändernde Kraft wirkt, die neue Wege zur Konfliktlösung finden lässt.
Der Stand informiert über die aktuelle Arbeit in JVAs.
Kontaktdaten:
Projekt Alternativen zur Gewalt e.V.
Glückaufstr. 7
31832 Springe