02.04.2025

Krisenvorsorge: Neue EU-Strategie und Bericht zu Arbeit der EU-Behörde HERA vorgestellt

Die EU-Kommission und die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Kaja Kallas haben die EU-Strategie für Krisenvorsorge vorgestellt. Die Strategie soll Mitgliedstaaten unterstützen und dabei helfen, Prävention und Reaktion der EU auf Bedrohungen zu verbessern. Die Kommission hat außerdem einen Bericht veröffentlicht, in dem die Arbeit der EU-Behörde für die Krisenvorsorge und -reaktion (HERA) seit ihrer Einrichtung vor mehr als drei Jahren bewertet wird. Der Bericht hebt die Erfolge der HERA bei der Stärkung der Vorsorge- und Reaktionskapazitäten auf EU-Ebene sowie bei der Übernahme neuer Aufgaben wie der Behandlung der Lieferkettenaspekte kritischer Arzneimittelengpässe hervor.

30 Leitaktionen und einen Aktionsplan
Konkret umfasst die EU-Strategie für Krisenvorsorge 30 Leitaktionen und einen detaillierten Aktionsplan, um die Ziele der Vorsorgeunion voranzubringen und in allen Politikbereichen der EU eine Kultur der „eingebauten Vorsorge“ zu entwickeln.

Bessere Vorbereitung auf Krisen und Herausforderungen 
Die Europäische Union ist mit immer komplexeren Krisen und Herausforderungen konfrontiert, die nicht ignoriert werden dürfen. Von zunehmenden geopolitischen Spannungen und Konflikten, hybriden Bedrohungen und Cybersicherheitsbedrohungen, ausländischer Informationsmanipulation und Einflussnahme bis hin zum Klimawandel und zunehmenden Naturkatastrophen muss die EU bereit sein, ihre Bürgerinnen und Bürger und die wichtigsten gesellschaftlichen Funktionen, die für die Demokratie und das tägliche Leben von entscheidender Bedeutung sind, zu schützen.

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